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Remote-Rezeption oder eigene Nachtschicht?

Eine eigene Nachtschicht rund um die Uhr braucht rechnerisch mehr als eine Vollzeitstelle, weil Ferien, Krankheit und Ruhezeiten abgedeckt sein müssen. Eine Remote-Rezeption beginnt bei 690 EUR/CHF im Monat und kennt weder Dienstplan noch Ausfall. Die eigene Schicht lohnt sich dort, wo nachts regelmässig physische Präsenz nötig ist — überall sonst ist die ausgelagerte Variante deutlich günstiger.

Stand:

Was eine eigene Nachtbesetzung wirklich bindet

Eine durchgehende Nachtbesetzung ist keine einzelne Stelle. Sie ist ein Schichtmodell, und Schichtmodelle brauchen Reserve.

  • Sieben Nächte pro Woche lassen sich mit einer Vollzeitstelle nicht abdecken — es braucht mindestens eine zweite Person für freie Tage.
  • Ferien, Krankheit und Fortbildung fallen zusätzlich an und müssen vertreten werden.
  • Nachtzuschläge erhöhen die Personalkosten gegenüber der Tagesschicht.
  • Die Stelle ist schwer zu besetzen und noch schwerer zu halten.
  • In der Nebensaison läuft die Besetzung weiter, auch wenn die Auslastung einbricht.

Was die Remote-Rezeption anders macht

Die ausgelagerte Rezeption verteilt dieselbe Nacht über ein Team, das mehrere Häuser gleichzeitig betreut. Dadurch fällt der Kostenblock der Reserve weg — sie ist bereits eingerechnet. Der Preis bleibt in jeder Saison gleich, bei RevenueRise Front ab 690 EUR/CHF im Monat, unabhängig von Anrufaufkommen und Auslastung.

Wann die eigene Schicht trotzdem die richtige Wahl ist

Es gibt Fälle, in denen sich Auslagern nicht anbietet — und dazu stehen wir offen, statt sie zu verschweigen.

  • Wenn nachts regelmässig jemand physisch vor Ort sein muss: Schlüsselübergabe ohne Self-Check-in, Sicherheitsdienst, medizinische Bereitschaft.
  • Wenn Nachtanreisen die Regel und nicht die Ausnahme sind und dabei Leistungen vor Ort erwartet werden.
  • Wenn das Haus so gross ist, dass die Nachtschicht ohnehin mit anderen Aufgaben ausgelastet ist.

In vielen Häusern ist es eine Mischung: Die Remote-Rezeption übernimmt Telefon, Anfragen und Reservierungen, während vor Ort nur noch das gemacht wird, wofür jemand tatsächlich anwesend sein muss.

Häufige Fragen

Wie viele Anrufe kommen nachts überhaupt?

Das ist von Haus zu Haus sehr verschieden und die entscheidende Grösse für die Rechnung. Genau deshalb steht am Anfang ein Erstgespräch von rund 45 Minuten, in dem wir gemeinsam durchgehen, wie viele Anfragen ausserhalb der Bürozeiten eingehen und wie viele davon heute unbeantwortet bleiben.

Kann man beides kombinieren?

Ja, und das ist der häufigste Fall. Die Remote-Rezeption deckt Telefon und Anfragen ab, während vor Ort nur noch besetzt wird, was physische Anwesenheit verlangt. Welche Aufgaben wo liegen, wird vor Vertragsbeginn schriftlich festgelegt.

Lass uns über dein Haus sprechen

Vier kurze Schritte, überwiegend zum Anklicken. Am Ende brauchen wir nur Name und E-Mail.

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